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Stadtverwaltung Idstein warnt vor Nestern der Eichenprozessionsspinner

Bild befallener Baum - Eichenprozessionsspinner

In den Eichenbeständen des Stadtwaldes Idstein ist aktuell ein bizarres Schauspiel zu beobachten: Zahlreiche Raupen bewegen sich in großen Gruppen in einer Prozession oder sitzen dicht aufeinander. In den späteren Entwicklungsstadien sieht man dann große Gespinste am Stamm oder in den Astgabeln der Eichen.


Bei Kontakt mit den Härchen drohen

  • schwere Haut-,
  • Augen- und
  • Atemwegsreizungen.

Die Stadtverwaltung appelliert an die Waldbesucher in Eichenwäldern aufmerksam zu sein: „Der harmlose Eindruck der flauschigen Raupen und deren Nester trügt. Die Raupen bergen sowohl für Waldbesucher, als auch für ihre vierbeinigen Gefährten eine Gefahr.“ Selbst Kleidungsstücke sollten, wenn sie mit den Brennhaaren in Berührung gekommen sind, gründlich gereinigt werden.

Besonders häufig sind die wärmeliebenden Raupen in lichten Eichenwäldern, Waldrändern und Alleen anzutreffen. Die trockenen und warmen Temperaturen der vergangenen Jahre und allgemein wärmeres Wetter tragen zum erhöhten Vorkommen des Eichenprozessionsspinners bei.

Sollten Sie im Zuge eines Waldspaziergangs die Raupen des Eichenprozessionsspinners vorfinden, melden Sie sich gerne über den Mängelmelder auf der Homepage oder über die kostenlose App (Meldoo) der Stadtverwaltung Idstein.

Letzte Änderung: 10.06.2021 13:23 Uhr