Pressemitteilung
„Bauherrin“ nahm Spende entgegen
Sie frieren alljährlich für leuchtende Kinderaugen und einen guten Zweck: Die Idsteinerinnen und Idsteiner, die sich beim Weihnachtsmarkt als Maria, Josef, Hirte, König oder Engel in der „Lebenden Krippe“ bestaunen lassen. Viele von ihnen kommen aus der Stadtverwaltung selbst, aber auch Kommunalpolitiker sind beispielsweise dabei. Gesammelt haben sie in diesem Jahr 810,00 Euro, die die zahlreichen Besucher in die Spendenbox für den guten Zweck eingeworfen haben. Auch diesmal galt die Sammlung dem Hospiz Idsteiner Land. Idsteins Bürgermeister Herfurth und Marktmeister Jens Faber konnten den Betrag jetzt im Idsteiner Rathaus übergeben. Dr. Doris Ahlers nahm als Vorsitzende der Hospizstiftung Idsteiner Land die Spende mit Freude entgegen.
Bürgermeister Christian Herfurth bedankte sich zunächst bei Jens Faber, der erneut mit viel persönlichem Engagement Kolleginnen und Kollegen motiviert hatte, für eine der insgesamt fünf, jeweils zweistündigen Schichten in ein entsprechendes Kostüm zu schlüpfen. Es sei kein selbstverständliches Engagement und fuße vollständig auf Ehrenamtlichkeit, lobte der Bürgermeister alle Beteiligten. Er freue sich, „die Bauherrin“ Dr. Ahlers stellvertretend für die Stiftung begrüßen zu dürfen. Dr. Ahlers nahm den Faden auf und erinnerte an die Spendenübergabe aus der Lebenden Krippe im Jahr zuvor, als noch längst nicht klar war, wann mit dem Bau begonnen werden könnte. „Wir haben es gehofft, wussten aber nicht, ob es läuft“, so Ahlers. Größte Unsicherheit dabei war das Warten auf die Baugenehmigung, die tatsächlich erst am Tag des Spatenstichs eintraf. Insgesamt 1,65 Millionen Euro hat Dr. Ahlers mit ihrem Team für das Hospiz bereits gesammelt, mehr als eine halbe Million davon im vergangenen Jahr. Insbesondere die Spendenbereitschaft im Idsteiner Land zur Weihnachtszeit habe zu diesem guten Ergebnis beigetragen. Neben dem Verkauf von schön gestalteten Adventskalendern hatte die Stiftung im gesamten Idsteiner Land vor Weihnachten 31.000 Weihnachtsgrüße mit Dank verteilt.
Trotz des Wetters geht es auf der Baustelle im NassauViertel unverdrossen weiter. Das beauftragte Bauunternehmen Albert Weil, das sich übrigens in Kürze auch mit verschiedenen Sponsoring-Aktionen einbringen wird, ist optimistisch, dass noch vor den hessischen Sommerferien das Richtfest gefeiert werden kann. Derzeit seien die Zufahrten und das Kellergeschoss in Arbeit, berichtete Dr. Ahlers. Mitte 2027 soll dann das Hospiz in den Betrieb gehen. Der Spendenerlös aus der Lebenden Krippe zeigt, wie viele Menschen im Idsteiner Land das Projekt mittragen.

