Verwaltungsgebäude Rathaus und Schiefes Haus

Pressemitteilung

WIR-Café im Februar 


Am Donnerstag, den 5. Februar 2026, ab 14.30 Uhr, im Haus der Begegnung in der Schulgasse 7, stellt Frau Dr. Ildikò Szelecz das dreijährige Modellprojekt INTKA „Integration durch Karriere“ vor, das von der Arbeiterwohlfahrt im Rheingau-Taunus-Kreis unterstützt wird. Aufgabe ist es, geflüchteten Frauen und Migrantinnen im Rheingau-Taunus-Kreis gezielt beim Einstig in Ausbildung und Arbeit zu unterstützen.  

INTKA stärkt die beruflichen Chancen der Teilnehmerinnen über praxisnahes Coaching in kleinen Gruppen oder auch einzeln. Schwerpunkte sind die Vorbereitung auf Termine im Jobcenter, die Stärkung digitaler Kompetenzen (digitale Jobsuche, Navigieren auf den Seiten des JobCenters u.ä.), das Kennenlernen der Arbeitsetikette in Deutschland sowie die Unterstützung bei der Vorbereitung auf Vorstellungsgespräche. Ziel ist es, Frauen fit für den Arbeitsmarkt zu machen, Hemmschwellen abzubauen und sie bei der Nutzung der Angebote von Jobcentern und Arbeitsagenturen zu unterstützen.

Ein besonderer Mehrwert des Projekts liegt in der engen Zusammenarbeit mit den lokalen Jobcentern sowie in der individuellen Begleitung durch qualifizierte Coaches. Das Projekt versteht sich hier als Brücke zwischen Arbeitssuchender und JobCenter. Ergänzt wird das Angebot durch den WORK Club, ein interkulturelles Austauschformat, das Vernetzung, gegenseitige Unterstützung und Mentoring fördert – auch über eine erfolgreiche Arbeitsaufnahme hinaus.

INTKA richtet sich vor allem an geflüchtete Frauen mit Bleibeperspektive sowie an Migrantinnen und ist seit 2025 bereits an mehreren Standorten im Rheingau-Taunus-Kreis aktiv, darunter in Aarbergen, Bad Schwalbach, Idstein und Taunusstein. 2026 kommen die Standorte Oestrich-Winkel und Walluf hinzu.

Das WIR-Café der Hochschulstadt Idstein, organisiert vom Amt für Soziales, Jugend und Sport, richtet sich als offenes Angebot an alle Idsteiner Bürgerinnen und Bürger, mit und ohne Migrationshintergrund, sowie gleichermaßen an Geflüchtete und Geduldete.