Hessentag 2027

Hessentag 2027 in Idstein

Die Vorbereitungen für den Hessentag 2027 in Idstein haben begonnen: Vom 11. bis 20. Juni 2027 wird die Hochschulstadt Gastgeberin des größten Landesfestes in Hessen sein. Damit kehrt der Hessentag genau 25 Jahre nach seiner ersten Austragung im Jahr 2002 nach Idstein zurück – ein besonderes Jubiläum, das viele Erinnerungen weckt.

Schon heute ist spürbar, dass der Hessentag weit mehr als ein zehntägiges Fest sein wird. Er bietet die Chance, Menschen zusammenzubringen, ehrenamtliches Engagement zu stärken und das Gemeinschaftsgefühl in der Stadt und der gesamten Region weiter wachsen zu lassen. Zahlreiche Vereine, Organisationen und Bürgerinnen und Bürger werden in die Planungen eingebunden sein und das Landesfest mit Ideen, Veranstaltungen und persönlichem Einsatz prägen.

Mit der Ernennung zur Hessentagstadt 2027 ist der offizielle Startschuss für ein Ereignis gefallen, das nicht nur Gäste aus ganz Hessen und darüber hinaus nach Idstein führen wird, sondern auch Impulse für die Stadtentwicklung setzen kann. Auf dieser Seite finden Sie aktuelle Informationen zur Entwicklungen rund um den Weg Idsteins zum Hessentag 2027.

  • Mai 2026 - Logo für den Hessentag 2027

    Ein farbenfrohes Logo mit den drei wichtigsten historischen Gebäuden wirbt künftig für den Hessentag in Idstein. Bürgermeister Christian Herfurth und die Hessentagbeauftragte Sabine Fritz stellten das neu entwickelte Logo jetzt vor. „Der Hessentag in Idstein nähert sich mit großen Schritten, genauso arbeitet unser Hessentagbüro. Nachdem wir letzte Woche unser Hessentagpaar vorgestellt haben, sind wir stolz, dass wir nun schon ein Logo präsentieren können“, so Bürgermeister Christian Herfurth. Auf Anhieb sei er sich mit dem Hessentagteam zum Logo einig gewesen, für das das Idsteiner Grafikbüro Grandpierre Design mehrere Ideen vorgelegt habe.

    Ursprünglich war ein Relaunch des Hessentaglogos von 2002 angedacht. Das damalige Logo zeigte das sogenannten „Idsteiner Dreigestirn“ leicht schräg gestellt, umspielt von farbigen Bändern. Die ersten neuen Logovarianten spielten deshalb mit dieser Schrägstellung. Dennoch hat sich das Hessentagteam für einen anderen Weg entschieden, berichtete die Hessentagbeauftragte Sabine Fritz. „Wir wollten es moderner, frischer, zeitgemäßer“, so ihr Resümee. Denn genauso soll der Hessentag in Idstein werden: fröhlich, bunt, vielfältig. „Unter diesem Logo sollen sich viele Menschen versammeln,“ erklärte Fritz. „Darum haben wir uns die Frage gestellt, was wir Idsteiner eigentlich als sinnbildlich für unsere Stadt empfinden. Das Dreigestirn gehört definitiv dazu“, so die Hessentagbeauftragte.

    Farbenfroh zeigt das Logo dann auch die drei unverwechselbaren, historischen Gebäude der Stadt: den Hexenturm als Wahrzeichen in Hellblau, das Kanzleitor in strahlendem Gelb und Rathaus in Ziegelrot. Alle drei Gebäude überschneiden sich in Transparenzen, was zu interessanten Farbspielen führt. Eine Rundung am Fuß der Gebäude gibt dem ganzen Signet eine gewissen Dynamik. Der Schriftzug „Hessentag Idstein“ leuchtet in den nassauischen Farben Blau und Orange, die zum Corporate Design der Stadt Idstein gehören. Ergänzt wird das Logo von einer gestürzten Jahreszahl "2027" in Apfelgrün sowie dem Veranstaltungsdatum in knalligem Rot.

    Künftig wird das Logo oftmals zu sehen sein - und so stetig auf das bevorstehende große Landesfest in Idstein hinweisen. Dabei kommen unterschiedliche Farbvarianten in Anwendung, unter anderem eine Schwarz-Weiß-Version. Im Druck befinden sich bereits royal-blaue Polohemden mit Logo sowie eine entsprechende Fahne für den Auftritt der Stadt Idstein in Fulda. „Jetzt läuft die Zeit. In gut drei Wochen sind wir mit einem großen Team in Fulda, um im Treffpunkt Hessen für Idstein zu werben und um dort noch vieles über den Hessentag zu lernen“, so der Bürgermeister. Soviel sei verraten: Neben der Gestaltung der Ausstellungsfläche in Fulda arbeitet das Hessentagbüro derzeit intensiv an der Präsentation Idsteins beim Festzug.

  • Mai 2026 - Idstein hat ein Hessentagpaar 

    Einen ersten kleinen Auftritt hat das Hessentagpaar 2027 bei der Eröffnung des Idsteiner Weinfestes mit Bravour gemeistert: Seite an Seite mit Bürgermeister Herfurth werden Anna-Lena und Thiemo Hagen künftig viele weitere Termine absolvieren. Das junge Ehepaar wurde aus insgesamt neun Paar- und vier Einzelbewerbungen ausgewählt, um der Hessentagstadt Idstein ein Gesicht zu geben. Bürgermeister Herfurth dazu: „Wir hatten viele tolle Bewerbungen. Davon waren zunächst sechs in der engeren Auswahl und zu einem Kennenlerngespräch eingeladen. Drei Paare davon konnten uns überzeugen – alle drei hätten wir uns gut vorstellen können. Letztlich war es ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Aber nun sind wir sehr glücklich mit unserer Wahl.“

    Beim Weinfest plauderten die beiden schon aus dem Nähkästchen: Bereits als Kinder waren beide – damals noch unabhängig voneinander – beim ersten Hessentag 2002 in Idstein dabei. Beide ließen sich damals auf einem Polizeimotorrad ablichten – eine der beliebten Aktionen für Kinder. Die entstandenen Polaroid-Fotos seien bislang zwar noch nicht wieder aufgetaucht, die Suche dauere jedoch an. Auch an eine Fahrt mit dem Riesenrad können sich beide erinnern. Als sie hörten, dass der Hessentag 25 Jahre später erneut in Idstein stattfinden wird, war ihnen sofort klar, dass sie sich aktiv einbringen wollen. Beim Osterfrühstück hätten ihre Familien sie ermutigt, sich als Hessentagpaar zu bewerben. Wenige Tage vor ihrer kirchlichen Trauung in der Idsteiner Unionskirche kamen sie dann zum Kennenlerngespräch ins Idsteiner Rathaus – und konnten letztlich mit Charme und Natürlichkeit überzeugen.

    Beide sind 28 Jahre alt. Thiemo ist in Idstein aufgewachsen, Anna-Lena stammt aus Wüstems. Thiemo arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz, Anna-Lena ist Ingenieurin bei der Mercedes-Benz AG in der Planung Karosseriefertigung. Beiden gleich ist ihr intensives ehrenamtliches Engagement. Er engagiert sich insbesondere im Fußball, unter anderem als Schiedsrichter und in der Jugendarbeit des FC Waldems. Anna-Lena leitet eine NAJU-Gruppe (Naturschutzjugend) und ist aktiv in der Fastnacht – im Gardetanz, als Teil des Sitzungskomitees und bei der Moderation der Kappensitzung.

    „Die Qualitäten, die sie sich durch ihr ehrenamtliches Engagement angeeignet haben, dürften ihnen bei der Ausübung ihres neuen Amtes hilfreich sein“, so die Hessentagbeauftragte der Stadt Idstein, Sabine Fritz. Derzeit arbeitet eine Schneiderei an der Kleidung für die künftigen Auftritte des Paares. Die Amtszeit beginnt offiziell mit der Fahnenübernahme beim Hessentag in Fulda und endet am 20. Juni 2027 mit der Weitergabe eben dieser Fahne an die Vertreter der nächsten Hessentagstadt beim Festzug in Idstein. Ein spannendes und erlebnisreiches Jahr steht Anna-Lena und Thiemo Hagen bevor.

  • April 2026 - Hessentag vom 11. bis 20. Juni 2027 

    Gestern Abend traf der Brief mit der Zustimmung des Ministerpräsidenten Boris Rhein zum Hessentagtermin bei Bürgermeister Christian Herfurth im Idsteiner Rathaus ein, seit heute Morgen kann das Datum in Absprache mit der Hessischen Staatskanzlei publiziert werden: Der Hessentag 2027 in Idstein findet vom 11. bis 20. Juni 2027 statt. Damit hat die Stadt Idstein ausgehend von der heutigen Bekanntgabe nun genau 414 Tage Zeit, um in Kooperation mit der Hessischen Staatskanzlei das große Landesfest auf die Beine zu stellen.

    Bürgermeister Herfurth freut sich, dass der Terminvorschlag der Stadt angenommen wurde. Denn das ausgewählte Datum liegt fast auf den Tag genau 25 Jahre nach dem ersten Hessentag, der 2002 vom 14. bis zum 23. Juni stattfand. Und damals wie heute findet das Fest damit zwei Wochen vor den hessischen Sommerferien statt. Bürgermeister Herfurth sieht hier große Vorteile, zumal mehrere Schulen in der Kernstadt liegen. „Die Klassenarbeiten und Klausuren für das Schuljahr sind dann alle geschrieben. So ergeben sich kurz vor den Ferien auch für Schülerinnen und Schüler Möglichkeiten, an verschiedenen Aktionen am Hessentag teilzunehmen oder sogar selbst aktiv zu werden.“

    Auch die Hessentagbeauftragte Sabine Fritz, die schon vor 25 Jahren hauptverantwortlich das große Landesfest in Idstein organisierte, ist überzeugt von der Terminwahl. „Wir sind sehr glücklich mit diesem Datum – auch ganz ohne Nostalgie. Ein früherer Termin beispielsweise im Mai hätte den ohnehin vorhandenen Zeitdruck weiter verstärkt. Wir freuen uns auf die gemeinsame Arbeit mit unseren Vereinen und Organisationen – insbesondere auch in unseren Stadtteilen. Der Hessentag wird uns mit unseren Nachbarkommunen bis in den Hochtaunus, aber auch bedingt durch das Kreisjubiläum mit allen Kommunen des Rheingau-Taunus-Kreises enger zusammenschweißen. Und genau das ist es, was den Hessentag auszeichnet: Das Wir-Gefühl. Wir freuen uns, wenn viele Menschen aus der Region sich mit Aktionen und Ideen aktiv am Hessentag teilhaben.“


  • März 2026 - Idstein ist Hessentagstadt 2027

    Die Hochschulstadt Idstein ist die Hessentagstadt 2027. Das hat am gestrigen Dienstag, den 10. März 2026, das Kabinett der Hessischen Landesregierung beschlossen. Die offizielle Übergabe der Ernennungsurkunde soll in den kommenden Tagen erfolgen. Dann wird auch der Termin bekanntgegeben, an dem das Großereignis stattfinden wird. Insgesamt zehn Tage lang ist Idstein 2027 Gastgeberin des großen Landesfestes, das Besucherinnen und Besucher aus ganz Hessen anziehen wird – und darüber hinaus. Das Besondere: Idstein war 2002 schon einmal Hessentagstadt – also vor genau 25 Jahren.

    Bürgermeister Christian Herfurth dazu: „Viele Idsteiner können sich noch an das Fest erinnern. Das Programm war gigantisch, die Stimmung grandios. Unser Idsteiner Wir-Gefühl nahm damals seinen Anfang. Sehr viele Bürgerinnen und Bürger haben sich ehrenamtlich eingebracht, um unseren Gästen schöne Tage zu bereiten und alle waren mit Recht stolz auf das Geleistete. Nun haben wir die Chance dieses Wir-Gefühl an eine nächste Generation weiterzugeben.“

    Schon vor einiger Zeit kam auch aufgrund der positiven Erfahrungen aus 2002 die Anregung aus der Politik, sich erneut um die Großveranstaltung zu bewerben. Denn die Idsteiner feierten mit ihren Gästen damals nicht nur ein einmaliges Fest, sondern die mit der Ausrichtung verbundenen Finanzmittel des Landes für Investitionsmaßnahmen haben die Stadt nachhaltig positiv verändert. So konnten neben vielen innerstädtischen Verschönerungsmaßnahmen zum Beispiel die Gänsbergspange und die Südtangente umgesetzt werden. Auch der enorme Imagegewinn für Idstein durch den Hessentag 2002 war durchaus nachhaltig: Der Tourismus nahm stark zu, Investoren wurden auf die Stadt aufmerksam.

    Dass die Idee, nochmals den Hessentag auszurichten, nun so schnell Wirklichkeit werden würde, hätte wohl keiner gedacht. Nach dem Rückzug der eigentlich schon fast feststehenden Hessentagstadt für 2027, Bebra, wurde dringend Ersatz gesucht. Nachdem der Magistrat der Hochschulstadt und die Ausschüsse zugestimmt hatten, fiel die endgültige Entscheidung für eine Bewerbung in der Stadtverordnetenversammlung am 5. Februar 2026 nach intensiver Aussprache.

    Der Kabinettbeschluss ist nun der Startschuss für die umfänglichen Vorbereitungen. In wenigen Monaten muss das Großevent auf die Beine gestellt werden. Die Leiterin des Referats Wirtschaftsentwicklung, Stadtmarketing und Kultur, Sabine Fritz, wurde bereits zur Hessentagbeauftragten für 2027 ernannt. Sie weiß, was sie tut: Bereits vor 25 Jahren hatte sie die Verantwortung für die Großveranstaltung.

    „Ich bin überzeugt davon, dass wir es schaffen, in dieser relativ kurzen Zeit ein gelungenes Fest für alle Idsteinerinnen und Idsteiner, aber auch für unsere Gäste zu organisieren, sonst hätte ich diese Mammutaufgabe nicht noch einmal übernommen“, so Sabine Fritz. Die Stadt Idstein könne von den Erfahrungen aus 2002 profitieren. Manche Überlegungen von damals könne man kopieren, anderes müsse neu gedacht werden. Eine Herausforderung sei es, mit dem vom Land zur Verfügung gestellten finanziellen Mitteln für die Veranstaltung zu haushalten und die zusätzlichen Investitionsmitteln so zu verwenden, dass alle Bürgerinnen und Bürger einen Mehrwert davon haben, erklärt Fritz, die in Zeiten leerer kommunaler Kassen mit der erneuten Ausrichtung eine echte Chance für die Stadt sieht.

    In den nächsten Tagen wird das Hessentagbüro eingerichtet, Schaltzentrale für alle Aufgaben rund um das Ereignis. Nach und nach werden bis zum Veranstaltungstermin dann sämtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung involviert. Eng zusammenarbeiten wird das Hessentagbüro mit der Hessischen Staatskanzlei, in deren Aufgabenbereich die alljährliche Durchführung des Hessentages fällt.

    Erste Aufgabe der neuen Hessentagstadt Idstein wird es sein, sich beim Hessentag 2026 in Fulda zu präsentieren. Mit dabei sein sollte dann auch schon das Idsteiner Hessentagpaar. Das Bewerbungsverfahren für diese ehrenvolle und ehrenamtliche Aufgabe soll deshalb kurzfristig auf den Weg gebracht werden.

Kontakt

Hessentagbüro:
Schloßgasse 2-4
65510 Idstein

E-Mail: hessentag@idstein.de

Keine Mitarbeitende gefunden.